Eine Kranprüfung folgt einem systematischen Ablauf: Vorbereitung, Identifikation des Krans, Prüfung der Unterlagen, Sichtprüfung der Tragkonstruktion, Prüfung der technischen Baugruppen und Sicherheitseinrichtungen, Erfassung von Mängeln, Festlegung von Maßnahmen, Abschluss und Protokollerstellung.
Aktualisiert: September 2026
Prüfer legt fest, welche Krananlagen zu prüfen sind. Prüfliste erstellen oder aus bestehender Kranliste abrufen. Prüfvorlage für den Krantyp laden.
Kran per QR-Code oder NFC-Tag identifizieren. Alternativ über Inventarnummer oder Standort suchen. System ruft Kranstammdaten und Prüfhistorie auf.
Prüfbuch, Konformitätserklärung und Betriebsanleitung auf Vollständigkeit kontrollieren. Vorherige Prüfungen und offene Mängel einsehen.
Kranbrücke, Träger und Schweißnähte auf Risse und Verformungen prüfen. Portalkonstruktion auf Stabilität. Ausleger auf Risse und Verformung.
Fahrschienen auf Verschleiß, Laufräder, Hubseile auf Drahtbrüche, Kranhaken auf Verschleiß und Verformung, Bremssysteme auf Funktion prüfen.
Endschalter und Überlastsicherung testen. Not-Aus-Funktion an allen Bedienstellen. Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen.
Bei Auffälligkeiten: Mangel mit Beschreibung und Foto dokumentieren. Bauteil zuordnen, Schweregrad bewerten.
Für jeden Mangel eine Maßnahme und eine Frist festlegen. Bei kritischen Mängeln: Kran außer Betrieb nehmen bis zur Reparatur.
Gesamtergebnis aus Prüfpunkten ermitteln: betriebssicher, betriebssicher mit Mängeln oder nicht betriebssicher. Prüfer unterschreibt digital.
PDF-Prüfprotokoll erzeugen. Prüfung in Historie eintragen. Nächstes Prüfdatum festlegen. Mängel im Kundencenter bereitstellen.
PrüfAssist führt den Prüfer durch diesen Ablauf: kranspezifische Prüfbereiche, Mängelerfassung mit Foto, RND-Berechnung und PDF-Protokoll auf Knopfdruck.