Eine Staplerprüfung folgt einem systematischen Ablauf: Vorbereitung, Identifikation des Fahrzeugs, Prüfung der Unterlagen, Sichtprüfung des Fahrzeugzustands, Prüfung von Fahrwerk, Bremsen und Hubsystem, Prüfung der Sicherheitseinrichtungen, Erfassung von Mängeln, Festlegung von Maßnahmen, Abschluss und Protokollerstellung.
Aktualisiert: September 2026
Prüfer legt fest, welche Flurförderzeuge zu prüfen sind. Prüfliste erstellen oder aus bestehender Fahrzeugliste abrufen. Prüfvorlage für den FFZ-Typ laden.
Fahrzeug per QR-Code oder NFC-Tag identifizieren. Alternativ über Inventarnummer oder Standort suchen. System ruft Fahrzeugstammdaten und Prüfhistorie auf.
Prüfbuch, Betriebsanleitung und Konformitätserklärung auf Vollständigkeit kontrollieren. Typenschild auf Lesbarkeit prüfen: Hersteller, Modell, Baujahr, Tragfähigkeit.
Fahrgestell und Rahmen auf Risse, Verformungen, Korrosion. Hubgerüst auf sichtbare Schäden, Risse und Verformung. Gabelzinken auf Verschleiß (max. 10%).
Reifen auf Beschädigung, Verschleiß und ausreichendes Profil. Lenkung auf Leichtgängigkeit, Spiel und Funktion.
Betriebsbremse und Feststellbremse auf Funktion und Wirkung. Hubketten auf Verschleiß, Dehnung und Beschädigung. Hydraulikanlage auf Dichtheit und Ölstand.
Beleuchtung, Hupe, Rückfahrwarner auf Funktion. Fahrerschutzdach, Beckengurt, Lastschutzgitter prüfen. Not-Aus / Motorabschaltung testen.
Bei Auffälligkeiten: Mangel mit Beschreibung und Foto dokumentieren. Bauteil zuordnen, Schweregrad bewerten.
Für jeden Mangel eine Maßnahme und eine Frist festlegen. Bei kritischen Mängeln: Fahrzeug außer Betrieb nehmen bis zur Reparatur.
Gesamtergebnis ermitteln: betriebssicher, mit Mängeln oder nicht betriebssicher. PDF-Prüfprotokoll erzeugen. Prüfung in Historie eintragen. Nächstes Prüfdatum festlegen.
PrüfAssist führt den Prüfer durch diesen Ablauf: fahrzeugspezifische Prüfbereiche, Mängelerfassung mit Foto und PDF-Protokoll auf Knopfdruck.